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Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Long, long time ago...
PERLEN..oder wie oder was???

***
Perlenhochzeit
30 Jahre ... immerhin
„Hast du mal einen Gürtel für mich?“
„Wofür brauchst du den denn?“
„Ich verliere meine Hose...“
„???“
Das Vorgeplänkel am Hochzeitstag kurz vor dem Trauungstermin, vor genau 30 Jahren... ich war schon so ein wenig genervt—
„Das kann doch gar nicht sein, wieso verlierst du denn die neue Hose?“
„Ich weiß nicht, habe so abgenommen.“
„Wie abgenommen? Soll das heißen ich laß dich verhungern?“
Nun gut, immer ist irgendwas... das hab ich schon früh gelernt.
Nach langem hin und her.... stellte sich heraus, die Hose wurde noch im Winter gekauft und der Mann hatte seine doppeltdicke lange Unterhose anbehalten. Ist ja auch ganz klar, wie hätte er denn auch wissen können, dass die Hose dann ohne viel zu weit ist...???
Man soll Männer eben nicht überfordern. Kurz und gut ich lieh ihm meinen feinen Silbergütel... (den man ja nicht sehen konnte) , aber immerhin...
So gerüstet erschienen wir dann im Standesamt, ich im blauen Kleid, er mit silbernen Gürtel. Aber man soll nicht so auf Äußerlichkeiten sehen... es geht doch um andere ganz Werte bei einer Hochzeit.
Vor uns eine riesige Hochzeit,--- Frau in lang und weiß, Mann im schwarzen Pinguinanzug--- (... so macht man das eben!) --- dazu Dutzende Leute , alle „fine maket“... ein Fotograf hielt diese weltbewegende Ereignis natürlich fest... So eine Hochzeit, wie Normalos sich das eben vorstellen, stand da nicht sogar eine Kutsche vorm Tor?
Egal... irgendwann rollte der Tross vom Hof und wir waren dran. „Ach ja, Sie haben ja KEINE Zeugen...!!! Moment noch...“ Der Standesbeamte holte Kollegen zur Unterstützung, damit auch solche Leute, wie wir gesetzlich vereint werden konnten.
Sie fanden das alles schon merkwürdig, wir merkten es deutlich: -- den Namen der Frau annehmen, -- keine Trauzeugen, -- keine Gäste, -- keine schniecke Kleidung, kein sonstirgendwas---.... kein TrallaLA...
So was hatte es da auf dem Lande ja noch nie gegeben!
„Kurze oder lange Fassung?“ wurden wir gefragt.
„So kurz wie möglich!“
Befremden machte sich immer mehr breit, und wir ? Wir fanden’s lustig, oder auch peinlich irgendwie... das Ganze reizte zum Lachen. Ne, besser gesagt, zum kichern und giggern... eben alles irgendwie merkwürdig und so oberspießig!
Wir sagten „JA“ und noch mal „Ja“ ...unterschrieben... und hatten es geschafft!
Wir traten raus in den Sonnenschein, gingen in die Eisdiele nebenan und bestellten jeder einen großen Eisbecher zur Feier des Tages.

So werden Ehen geschlossen, die halten dann auch... ohne allen Quatsch drum herum, ohne Family und sonst irgendwen, denn es geht ja auch nur zwei Menschen etwas an.
Man sieht, ich war schon immer „anders“... das normale war nie meins... viel zu langweilig für mich.
(Vermutlich ziehen sich jetzt wieder irgendwelche Leute den Text falsch herum an... Neeee, das solltet Ihr nicht tun... der ist nur von uns und über unser Leben, ...und hat mit anderen Menschen nix zu tun)
Wünsche Euch einen schönen Sonntag, wer jetzt noch Lust und Laune hat könnte ja mal schnell beim >>>toerichten Weib reinschauen.
Ansonsten gibt’s es hier heute nix mehr vom mir...
...........................................................................Petra.......
follygirl 14.03.2010, 06.04 | (10/9) Kommentare (RSS) | PL
Kindheit - Lieblingsspielzeug
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Spielsachen
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Als ich ein Kind war, und das ist schon eine Weile her, da hatte ich nicht sehr viele Spielsachen. Aber das war normal, es war eben noch nicht die Zeit der überquellenden Kinderzimmer.
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Mein aller-, allerliebstes Spielzeug war mein Hase. Ich liebte ihn heiß und innig, keinen Augenblick ohne mein Häschen.
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Ich konnte nicht einschlafen ohne meinen geliebten Hasen, ohne ihn konnte ich einfach nicht sein. Viele Jahre, war er mein Begleiter, auch als ich älter wurde lag er immer noch neben mir im Bett.
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Inzwischen war er fast ganz ohne Fell, war grau, schmutzig und fadenscheinig geworden. Die Füllung war durchs Waschen ganz verklumpt, denn dafür war einfach nicht gemacht. Ich liebte ihn aber trotzdem immer noch sehr!
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Es kam ein echt schwarzer Tag für mich, mein geliebtes Häschen war einfach weg geschmissen worden…in den Müll. Unwiederbringlich!
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Es half nichts, er war nicht wieder zu finden. Ich muß so etwa im zweiten Schuljahr gewesen sein, aber ich habe ihn seitdem immer vermisst.
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Vor einigen Jahren, als ich selber als Bärenmacher auf einer großen Ausstellung dabei war, habe ich „mein“ altes SteifHäschen bei einem Antikhändler wieder gefunden. Nicht meins, ich weiß es ja, aber es sieht ganz genauso aus…
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Seitdem liegt es wieder bei mir im Bett… und meine Welt ist endlich wieder in Ordnung.
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Ach ja, ich bin immer Kind geblieben, und habe es auch den Rest meines Lebens vor.
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----------------------------------------------------------------------------------------------------- Petra ------
follygirl 12.02.2010, 10.39 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL
4 - OKTOBER - Ein besonderer Tag
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"Lieber eine Hütte, wo man fröhlich ist,
als einen Palast, wo man weint!"
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Fernöstliche Weisheit
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Heute vor 12 Jahren fand die Hausübergabe statt.
Seit 12 Jahren also sind wir endlich in Sicherheit und können in Ruhe und Frieden leben.
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Es kann sich niemand vorstellen, wie steinig und wie furchtbar schwer die vielen Jahre davor für uns waren. Unser einziges Bestreben... einen Platz ---- um in Frieden mit den Tieren zu leben....
Es sah sehr lange so aus, als wenn uns das nie gelingen würde.
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Dann sah ich eine Zeitungsanzeige, das war Ende Juli 1997. Es wurde ein Kotten mit 10.000 Quadratmetern Land zu einem sehr guten Preis angeboten.
Sofort versuchte ich dort anzurufen, sehr früh (sehr unhöflich von mir), es ging sogar jemand dran. Es war ein Markler von weit weg... Kurzes Gespräch, da und dort ist das Haus, wir sollten es erst mal ansehen
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Sofort waren wir unterwegs....nach kurzer Suche...DAS IST ES !!!
Ein alter Kotten, an der Straße, mit Wiesen drumherum. Einige große Bäume, es machte einen ganz guten Eindruck. Wir konnten natürlich nur von außen gucken...
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"Das ist es, das nehmen wir!" Es erschien uns sofort als die Lösung all unserer Sorgen.
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Von unterwegs riefen wir aus der ersten Telefonzelle an...."JA! Wir möchten das Haus !" Das war am Samstag, schon am Sonntag hatten wir einen Besichtigungstermin vor Ort.
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Wir erfuhren, das sich schon fast 300 Interessenten gemeldet hatten, aber nur wir einen Termin bekommen haben. (Der Markler hatte wohl Sympathien für uns, als er hörte, wie das mit den vielen Tieres so ist...)Es wurde ein Vorvertrag gemacht....
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Wir konnten es irgendwie kaum glauben, aber da hatten wir wohl das Glück auf unserer Seite. Sicher, das Haus war alt, aber die Substanz war, bis auf einige Ausnahmen, in Ordnung. Das Dach und der Dachstuhl - OK , die Außenmaueren - OK-, innen auch---- wir waren wirklich glücklich!!!
Vor allem stand das Haus alleine...mit gaaanz viel Freiraum drumherum---genau das hatten wir uns ersehnt.
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Es gab noch einige kleinere Hürden...z.B. als wir später feststellten, das es KEIN TRINKWASSER auf dem Hof gab. Das war ein Schlag, der Preis wurde aber angeglichen, so daß wir nach Wasser bohren lassen konnten.
Das fand aber erst nach der Hausübergabe statt...auch da hatten wir sehr viel Glück, denn die Nachbarn haben alle kaum/kein Trinkwasser hier. Bei über 50 Metern wurden wir fündig, eigentlich ist da schon Sole...
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Nachdem wir den "richtigen" Vertrag beim Nortar unterschrieben hatten, fingen wir an Pläne zu schmieden.
Es war wirklich kaum zu glauben, selbst die Finanzierung ging ganz glatt vonstatten. Ein anderer wichtiger Aspekt, auch die monatliche "Abzahlung" gestaltete sich in erträglichem Rahmen.
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Zurück zur Hausübergabe... wir konnten es kaum erwarten...ENDLICH hatten wir die Schlüssel, die Menschen waren wieder weg...
DAS HAUS GEHÖRTE UNS !!!

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PS: Zum heutigen Welttierschutztag...
Das war ein Heim für (damals) ca 28 Katzen, 4 Hunden, einigen Kaninchen und Hühnern,--- ach ja und eine Voliere voller Piepmätze...
Paßte also ganz gut... Das waren die Ärmsten der Armen... viele mißhandelte und viele kranke.....
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follygirl 04.10.2009, 10.01 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL
Ganz früher... lang ists her...aber unvergessen!
Geschichte aus Kindertagen
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Vorhin las ich in einem Blog >Bad Wörishofen<.....sofort tauchen Bilder aus meiner Kindheit auf.
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(ein Bild von einem Urlaub in Holland...ich hing sofort an der Wäschestange...)
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KINDER-KUR
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Ein schlimmes Wort. Bedeutet es doch, ich war als Kind sehr dünn (und munter), mußte aber zur MAST nach Bad Wörishofen! Für 6 lange Wochen!!!
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Ich war ca 8 Jahre alt und wurde dorthin geschickt. Es waren albtraumhafte Erlebnisse. Zuerst die sehr lange Bahnfahrt und dann die Ankunft riesiger Horden von Kindern in dem sehr großen Kurheim.
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Die erste Tat der Nonnen war, all diese Horden erschöpfter Kinder durch die Badekatakomben zu treiben. ALLE mußten nackt, nur mit einem Läppchen zwischen den Beinen in die Wannen. Sehr peinlich für die älteren Kinder, besser gesagt Jugentlichen (bis 14 Jahre)....
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Dann die Unterbringung im Mehrbettzimmer (waren wir 8 oder sogar 10 ???), ein winzig kleiner Spint auf dem Flur, den man aber nur unter Aufsicht öffnen durfte. Überhaupt durfte man dort nur unter strengster Aufsicht leben.
Bäder mit langen Waschtischen für jede Etage...
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Aber das schärfste waren die Malzeiten. Endlose Stunden mußten wir vor den riesigen Tellern sitzen und >aufessen< !!! Es gab nur Mehlspeisen und alles war so richtig schön DICK macht. Wer nicht aufessen wollte/konnte mußte solange da sitzen, bis der Teller leer war!!!
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Fast alle Kinder waren zu dünn, es gab aber auch einige wenige, die übergewichtig waren. Diese Kinder saßen unten an den langen Tischen, bekamen nur sehr wenig zu essen, meistens dünne Süppchen und durften sich nichts nachnehmen. Die weinten vor Hunger und wir anderen weinten, weil uns schlecht war und der Bauch wehtat!
All das strengstens überwacht von den Nonen! (Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!)
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Danach ging es in riesige Ruhe-Säle, (es gab für jede Etage einen), da waren die Flügeltüren offen und wir mußten uns auf Klappliegestühle legen. MITTAGSSCHLAF !!! damit das Essen auch so richtig schön ansetzte.... überhaupt war es verboten zu laufen und zu toben...das hätte ja Kalorien verbraucht.
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Wir wurden von den Nonen in ZweierReihen in den Park geführt, auch da war kein unnützes Gerenne erlaubt. Hin und wieder durften wir Wassertreten (Pfarrer Kneip eben...)
Ich erinnere mich an die Eichhörchen. Die waren ganz zutraulich. Wir durften sie allerdings nicht füttern!
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Jede Woche mußten wir antreten, da wurde uns Blut aus dem Ohrläppchen entnommen. Eine unangenehme Sache.
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Die ganzen 6 Wochen wurden wir immer wieder gewogen, und es wurde ganz genau Buch geführt, wieviel man zugenommen hatte! Einfach widerlich! Es war eine reine MastKUR.
Es gab extra EssensPortionen, wenn man nicht genug zugenommen hatte!
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Ansonsten wurden wir einmal in der Woche ALLE in die riesigen Kellerräume getrieben, dann ging der Badezirkus wieder los. Peinlich und auch das war höchst widerlich!
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Beschäftigt, zwischen den langen Malzeiten und dem Mittagschlaf, wurden wir mir irgendwelchen ruhigen Spielen am Tisch. Nur keine der angefressenen Kalorienen verbrauchen war das Motto!
Ich lernte in der Zeit ein Fadenspiel (gegenseitig abnehmen, mit immer neuen Mustern), lernte das Fingeralphabet, lernte einen langen Reim, da klatsche man in die Hände und sich gegenseitig ... und durfte aus Papier Anziehpüppchen ausschneiden!
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Muß ich noch schreiben, daß ich vorher ein sehr bewegungfreudiges, munteres Kind war? Den ganzen Tag draußen unterwegs, rennen, turnen und immer aktiv?
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(Oben in der Türe einer meiner Schwestern)
NACHHER Bilder gibt es nicht, ich sah wohl zu schlimm aus!
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Zurück kam ein verfettes, dickes, träges Kind! Ja, das waren die Segnungen die man mir
angedeihen ließ. Ich bin noch heute äußerst dankbar dafür!
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Kennt das eigentlich sonst noch jemand?
follygirl 02.09.2009, 13.07 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL
Happely Ever After...

--- unser Haus, versteckt hinter viel Grün---
Ende 1997 konnten wir unser jetziges Haus kaufen. Erst da sind wir wieder so richtig zur Ruhe gekommen, denn wie haben ja all die vielen Jahre vorher unseren Gnadenhof unterhalten.
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Nachdem ich gesundheitlich schon sehr angegriffen war, habe ich es einsehen müssen, daß wir in diesen Ausmaßen (immerhin hatten wir weit über 50 Katzen und 5 Hunde und jede Menge Kleintiere) nicht mehr weitermachen konnten. Außerdem hatten wir noch einige Pensionstiere, die auch versorgt werden wollten.
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Wir haben alles privat bezahlt und hatten keinerlei Unterstützung. Wer selber Tiere hat, weiß, wieviel Geld das alles kosten kann, wenn man nur mit kranken und alten Tieren zu tun hat. Auch sonst haben wir nie Hilfe bekommen, es waren sehr schwere Zeiten für uns.
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Schlimm auszuhalten waren für mich immer wieder die schwer mißhandelten Tiere. Einfach unvorstellbar, was wir da alles erleben mußten.
Sehr schlimm auch, wieviele Tiere in der Zeit bei uns eingeschläfert werden mußten (nur aus Krankheitsgründen!) oder auch einfach starben...
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Außerdem haben wir immer wieder versucht freilebende, verwilderte Katzen einzufangen, um sie zu Kastrieren. Das Elend der Katzen draußen ist oft sehr groß, vor allem, wenn sich eine größere Anzahl irgendwo einfindet.
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Kosten ohne Ende, Sorgen jeden Tag und sehr viel Arbeit!
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Schweren Herzens habe ich im neuen Haus keine Tiere mehr aufgenommen. Das hat aber nur geklappt, weil wir unsere genaue Anschrift geheim gehalten haben.
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Ich erzähle es noch mal so ausführlich, weil ich schon einige Male gefragt worden bin was wir eigentlich mit den Tieren gemacht haben.
Sie fanden bei uns ein Heim, einige nur sehr kurz, viele auch lange Jahre. Vermittelbar waren sie eigentlich alle nicht mehr.
Da ich heute endlich mal einige Albumseiten eingescant habe,da paßte es ganz gut...
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So, nun hoffe ich sind alle Fragen beantwortet, wenn nicht bitte fragen.
....................................................................................Petra..................
follygirl 01.09.2009, 19.11 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL
Once Upon A Time...

Unsere geliebte Jule, eine Tonkanesin

....eine kleine Schönheit aus dem Süden---

Das war vor ca 25 Jahren. (da sind aber noch nicht alle Katzen zu sehen).
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Nach unendlichen schlimmen Jahren, mit unsäglichen Wohnunterkünften für uns mit unseren vielen Tieren...endlich wieder ein Heim.
Wir konnten einen Hof mit einem großen Garten mieten. Endlich wieder einen Auslauf für die Katzen !
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Vielleicht interessiert das einige meiner Leser... LG, Petra
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"Der Luftzug einer schließenden Tür öffnet immer eine andere!"
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Ein Zitat, das ich heute in einem Film gehört habe. Aber ich muß sagen, es paßt gerade zu diesem Bild sehr gut.
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follygirl 01.09.2009, 12.16 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL
Damals als ich noch jung war
Bei Katinka habe ich heute die Aktion "Damals als ich noch jung war" entdeckt. Sie wurde von Sascha ins Leben gerufen.
Da ich solche Dinge sehr gerne mitmache, bin ich dabei.
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Allerdings konnte ich die Bilder nur abfotografieren, weil alle ganz fest in Alben sind. (Ich habe alle alten Fotobücher vor einigen Jahren neu gestaltet und Scrapbooks daraus gemacht).
Leider sind die Bilder nicht ganz so klar, aber sie sind ja auch schon teilweise 50 Jahre alt, und jetzt nochmal abfotografiert.
Mit hat es großen Spaß gemacht, bei dieser Aktion dabeizusein.
Bin schon auf die anderen "Kinderbilder" gespannt.
.................................................................................................Petra...................................
follygirl 10.08.2009, 16.46 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL
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