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Thema: DONNA's Schreibprojekt

DONNA's Schreibprojekt -Februar-

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Sie wusste nicht, wie sie in dieses Zimmer gekommen war…

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verwirrt schaute sie sich um. Aber irgendwas stimmte mit den Wänden nicht, sie schienen nicht wirklich fest zu sein, auch nahm sie eine leichte Bewegung wahr.

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Sie stand auf, ging die wenigen Schritte und streckte ihre Hand aus. Die Finger trafen auf etwas,  aber eine feste Wand war das nicht. Auch strahlte alles hier sehr hell, geblendet schloß sie die Augen.

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Sie wusste nicht, wie sie in dieses Zimmer gekommen war…

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… Geräusche drangen in ihr Ohr. Sprachen da Menschen? Sie konnte kein Wort verstehen… nur ein undeutliches Murmeln.

„Hallo“, sie rief leise. Doch es hörte sich nicht richtig an, wie in einem luftleeren Raum. Es klang ungewohnt.

„Ist da jemand?“  Das Murmeln erstarb. Eine Ruhe, die so tief war, dass sie ihr Blut in den Ohren rauschen hörte.

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Sie wusste nicht, wie sie in dieses Zimmer gekommen war…

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… sie kam sich unwirklich vor. Einerseits hatte sie kein Zeitgefühl, anderseits erschien ihr die Zeit, die sie hier verbracht hatte sehr, sehr lang. Doch da es hier keine Tagezeiten gab, hatte sie auch keine Möglichkeit das zu ergründen.

Die Umgebung erstrahlte in einem sehr hellen Licht, das sich immer wieder ganz leicht veränderte.

Das schien der Zustand zu sein, Veränderung.

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Sie wusste nicht, wie sie in dieses Zimmer gekommen war…

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… manchmal erinnerte sie sich an kleine Begebenheiten, doch immer, wenn sie versuchte darüber nachzudenken, zerrannen sie wieder. Die Frage: „Wer bin ich?“ tauchte auf, zerfloß in ihrem Geist wie ein Nebelhauch…

Schmerzen…? Irgendwas war mit sehr starken Schmerzen gewesen… und schon war auch dieser Gedanke vergangen.

Angst... sie erinnerte sich an ihre Angst, aber wovor?

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Sie wusste nicht, wie sie in dieses Zimmer gekommen war…

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…sie war nicht alleine. Das spürte sie. Doch so sehr sie auch versuchte in diesem diffusen Licht etwas zu erkennen, es gelang ihr nicht.

Klänge, die sie noch nie vernommen hatte, eine unbekannte zarte Melodie erklang, die sie auf den Schwingen der Töne mitnahm.

Ein Gefühl... was war das? Ein unbeschwerter, glücklicher Moment--- und schon vorbei..

Hörte sie da ein Lachen? Nein, da weinte jemand. "Hallo, wer ist denn da,?" sie versuchte es wieder, aber nur Stille war die Antwort.

"Hab ich gelacht, hab ich geweint?"  dachte sie noch und flog auf den Klängen davon.

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Sie wusste nicht, wie sie in dieses Zimmer gekommen war…

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… plötzlich hatte sie das Gefühl, etwas ganz wichtiges vergessen zu haben. Etwas, das von sehr großer Bedeutung für sie war.

Vergeblich versuchte sie sich zu erinnern.

In ihrem Kopf erklang ein fremder Gedanke: „Du bist nicht ohne Grund hier!“

Verwirrt schüttelte sie den Kopf…

“Du hast dein Leben nicht gelebt, deshalb bist du hierher gekommen!“

Sie antwortete laut: „Wer bist du? Warum kann ich dich nicht sehen?“

„Du kannst mich nicht sehen, weil ich Geist bin. Ich  bin jetzt hier, um dir zu erklären, was mit dir geschieht. Hab keine Furcht. Doch, weil du dein Leben vergeudet hast, wirst du noch einmal zurückkehren müssen. Dein Leben war fremdbestimmt, du hast es nicht genutzt. Eine Botschaft habe ich für dich: > achte und liebe dich und sei unbeschwert <.“

Sie versuchte darin einen Sinn zu finden, doch auch diese Gedanken zerstoben wie Gischt, ...

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Sie wusste nicht, wie sie in dieses Zimmer gekommen war…

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…sie wollte noch etwas fragen,--- doch aus ihrem Mund kamen keine Worte, sondern nur ein Greinen.

Ein großes Gesicht schob sich vor ihre Augen…  und sie vergaß.

 

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PS:

 Wer jetzt noch ganz viel mehr lesen möchte... bitte >>> HIER  , da ist die ganze lange Liste zu finden!

Mein Dank geht wie immer an Donna!...das ist ein so tolles Projekt...ich warte jedesmal auf den "neuen Anfangssatz"...DANKE für Deine Mühe!

-------------------------------------------------------------------------------------------------Petra----------------- 

follygirl 20.02.2010, 12.02 | (13/13) Kommentare (RSS) | PL

DONNA's Schreibprojekt -Januar-

Diesmal bitte ich schon vorher um Entschuldigung...ich habe den "Anfangssatz" als Schlußsatz verwendet.

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                                 Müßiggang ist aller Albträume Anfang

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Oder warum ein alter Gaul nicht aus seinem gewohnten Trott kommen sollte...

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(Stempel von LaBlanche)

„Wo ist meine blaue Tasche?“ Verzweifelt versuchte ich meine Tasche zu finden. Besser gesagt, den blauen Stoffbeutel, den ich heute mitgenommen hatte.

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Es entwickelte sich zu einem Albtraum… in der Tasche war mein Portemonnaie, nicht nur etwas Bargeld, nein viel schlimmer ALLE meine Papiere waren darin!

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Ich hatte noch nie ein Brieftasche besessen, dafür immer ein sehr großes Geldtäschchen… so eines, wo man eben all seinen Papierkram rein bekam.

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Vor meinem inneren Auge sah ich den Ausweis und den Führerschein, die Masterkarte die EC-Card, Krankenkassen- und viele andere Kärtchen….oh mein Gott die Papiere fürs Auto,  auch alles da drinnen! Die Schlüssel, mein Gott meine Hausschlüssel, die Wagenschlüssel und alle anderen auch...

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Mir brach der Schweiß aus… mein ganzes Leben war in diesem Stoffbeutel.  Ich sah schon meine geplünderten Konten, das Haus ausgeräumt und das Auto gestohlen.

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„Bitte, hat jemand vielleicht meinen blauen Stoffbeutel gesehen?“ meine  Stimme hatte einen leicht hysterischen Unterton, als ich versuchte mir Gehör zu verschaffen. Das Ergebnis war gleich null. Nicht ein Kopf drehte sich in meine Richtung… anscheinend hatte mich niemand der Anwesenden gehört.

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„Hallo!!! Ich bitte um Ihre Hilfe!“ schrie ich jetzt. „Bitte , hat jemand meine blaue Tasche gesehen?“

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Irritiert sahen mich einige Menschen kurz an,  ansonsten bekam ich keine Antwort. Ich machte mich auf den Weg, um an jedem Tisch selber nach zu sehen.

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„Verzeihung, darf ich einmal kurz gucken, ich suche meine blaue Tasche.“ Widerwillig rückte die Frau ein winziges Stückchen und bedachte mich bösen Blicken.  „Sie stören!“

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Ich schob mich weiter, die Menschen standen mittlerweile dichtgedrängt. Ich leide unter Panik wenn ich mehr als drei oder vier Leute auch nur sehe --- mich durch ein dichtes Menschengedränge schieben zu müssen, dafür hatte ich nicht mal einen Begriff.

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Die Luft blieb mir weg, es fing an sich alles zu drehen, ich wusste, gleich würde ich ohnmächtig.  Die Menschenmassen würden mich einfach tottreten…

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Der Schweiß ran in Strömen, die Kleidung klebt an mir und mit allerletzter Kraft zog ich mich an einem anderen Tisch hoch. „Hilfe, bitte helfen Sie mir! Ich suche meine blaue Tasche!“  Angeekelt musterten mich die Leute, und wandten sich von mir ab. Ja, man versuchte mir auszuweichen so gut das bei diesem Gedränge möglich war.

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„Was da jetzt schon für ein Pack reinkommt! Einfach unglaublich!“ Rotlackierte Krallen zeigten auf mich, und der grellgeschminkte Mund verzog sich voller Abscheu. Die botoxgespritze Stirn allerdings ließ kein Runzeln mehr zu…

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„Hilfe! Ich brauche Hilfe!“  versuchte ich es noch einmal. „Ich suche meinen blauen Stoffbeutel, er ist sehr wichtig für mich!“

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Ich merkte noch, wie mir endgültig der Boden wegsackte, ich konnte mich nicht mehr festhalten, alles drehte sich… ich fiel…

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…  und fiel….  und…

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Zitternd und scheißgebadet erwachte ich. „Oh mein Gott!“  war mein erster Gedanke, so langsam kam ich richtig zu mir.

Ich lag in meinem total zerwühlten Bett, ich war in Sicherheit!

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Das Ganze war ein Albtraum! Aber so real…ich hätte schwören können, ich habs gerade erlebt.

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Ein Blick auf den Wecker … meine Güte, ich hatte fast 10 Stunden am Stück geschlafen! Kein Wunder, das ich einen Albtraum bekam. Meine normale Schlafzeit beträgt einmal ca 2.5-3 Stunden und im zweiten Teil noch mal etwas 2- 2.5 Stunden.

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Ich komme mir vor wie so ein alter Gaul, die waren auch immer am Montagmorgen krank, wenn sie am Wochenende im Stall ohne Arbeit standen… konnten dann nicht mehr laufen, hatten allerlei Wehwehchen… brauchten dann den Doktor…

Mühsam kam ich aus dem Bett. Alles tat mir weh, die Muskeln, der Rücken, ganz besonders der Rücken… na, das würde ja ein toller Tag werden…

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Ne, Müßiggang  ist nix für alte Leute, wird Zeit das ich wieder arbeite… so würde sich bei mir

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         ein richtiges Januargefühl nicht einstellen…  menschen125.gif

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Zu den anderen Geschichten....>>>  bitte HIER  gucken.... viel Spaß!

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follygirl 16.01.2010, 12.01 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL

DONNA's Schreibprojekt -Dezember-

die erste -kurze- Version:

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Weihnachten stand vor der Tür und wieder einmal hatte es diese endlosen Diskussionen gegeben…

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…, entnervt setzte sie sich an den Küchentisch. Vor sich eine Tasse Tee. „Eine kleine Auszeit nur, dann wird es wieder gehen“.

 

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Doch die Tränen stiegen ihr in die Augen. Warum gelang es ihrer Familie nicht einmal wieder ein ruhiges, besinnliches und gemütliches Fest zu feiern?

 

„Das Fest der Liebe“, dachte sie wehmütig, „leider nicht mehr bei uns“.

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Dabei hatten sie doch früher die schönsten Weihnachtstage erlebt. 

 

 

……                                       

Viel Text…laaaage unerfreuliche Geschichte, wie der Alltag eben oft so ist…

 Blablabla …. Bla bla bla...

 ........

 

Sie stand an der Spüle und reinigte das blutige lange Schlachtermesser. Das Messer, mit dem sie sonst immer die Braten zerlegt hatte.

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Ja, es war wirklich sehr scharf, gut, dass sie es immer so sorgsam behandelt hatte . Sie zog die Gummihandschuhe aus und warf sie in den Mülleimer, die würde sie nicht meht brauchen.

 

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Das blitzsaubere Messer legte sie vorsichtig in die Lade, drehte sich um, nahm die kleine Tasche auf, zog den Mantel an und verließ das nun endlich so ruhige Haus.

 

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Ohne sich noch einmal umzusehen, fuhr sie summend mit dem Auto des Mannes davon.

 

.............................................................................P.......

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.die zweite -lange- Version:

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Weihnachten stand vor der Tür und wieder einmal hatte es diese endlosen Diskussionen gegeben…

-

…, entnervt setzte sie sich an den Küchentisch. Vor sich eine Tasse Tee. „Eine kleine Auszeit nur, dann wird es wieder gehen“.

.

Doch die Tränen stiegen ihr in die Augen. Warum gelang es ihrer Familie nicht einmal wieder ein ruhiges, besinnliches und gemütliches Fest zu feiern?

„Das Fest der Liebe“, dachte sie wehmütig, „leider nicht mehr bei uns“.

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Dabei hatten sie doch früher die schönsten Weihnachtstage erlebt.  Die ganze Adventszeit war immer schon erfüllt mit freudiger Erwartung. Die Kindern bastelten , viele Geschichten wurden  dabei erzählt und vor allem die alten Weihnachtslieder gesungen.

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Allseits beliebt die jährlichen Backaktionen, daß dabei sehr viel Teig schon vorher gegessen wurde,  hatte niemanden gestört. Die Plätzchen blieben auch nicht bis zum Heiligen Abend liegen. Immer wieder naschten die Kinder, und sie drückte lächelnd ein Auge zu.

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Wann war diese vorweihnachtliche Stimmung verloren gegangen?

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Die Kinder wurden größer, jedes ging seiner Wege, der Mann hatte beruflich immer mehr Erfolge. Nur sie, sie blieb die Hausfrau und wurde im Laufe der Jahre zum Faktotum. Allzeit bereit ein Essen für die Geschäftsfreunde des Mannes auszurichten, „Das macht Dir doch kaum Mühe, Du kochst doch so fantastisch. Außerdem wirkt sich der privater Rahmen gut auf die Geschäfte aus…“ Wie oft sie dafür nächtelang in der Küche gestanden hatten, sie wusste es nicht mehr.

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Die Kinder rücksichtslos, wie junge Menschen ja nun mal oft sind, kamen und gingen wie in einem guten Hotel. Die Wäsche war immer frisch gewaschen und gebügelt. Essen allzeit bereit, ja, das waren ihre Aufgaben. „Nein, die Kinder waren eher gedankenlos,“ dachte sie,  „nicht so sehr rücksichtslos. Trotzdem tut es weh!“

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Grübelnd trank sie den Tee und plötzlich kam eine große Wut über sie.  „Jahrelang  nehme ich nun dies ganzen Pillen, nur um zu funktionieren, das kann doch nicht mein ganzes Leben gewesen sein?“ Sie fühlte sich betrogen!

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Der Entschluß die vielen Tabletten einfach nicht mehr zu nehmen kam ihr ganz spontan in den Sinn. Das schien überhaupt die Lösung zu sein.  Immer wieder hatte ihr der Mann geraten: „Nimm sie ruhig, dann geht es Dir doch gleich besser.“ In Wirklichkeit meinte er aber nur: „Nimm sie ruhig, dann funktionierst du gleich wieder gut!“

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Sie stand auf, holte alle Packungen Tabletten aus dem Schrank und warf sie der Reihe nach in den Mülleimer. Zum Wachwerden, zum Einschlafen, bei Überforderung, für mentale Verstimmungen, bei Depression, etwas für den Magen,  verschiedene Schmerzmittel und auch die kleinen rosafarbenen, da schwebte sie so schön, wenn sie die einnahm. …du lieber Gott, das alles hatte sie Jahrelang ohne zu murren eingenommen!

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Es dauerte einige Tage, bis sie merkte, daß ihr Verstand wieder normal arbeitete. Sicher es ging ihr körperlich nicht so gut in der Zeit, aber der feste Wille, ohne diese ganzen Pillen zu leben half ihr  dadurch.

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Die Kinder fragten wohl, warum die Wäsche noch nicht fertig sei und ob sie  vergessen hätte einzukaufen, aber ernsthaft interessierten sie sich nicht für sie. Das war eine sehr schmerzliche Erkenntnis. Genauso traf es sie, als sie feststellte, das der Mann wohl schon seit Jahren eine Geliebte hatte. Wieso hatte sie das nur nie bemerkt? „Weil ich mit Tabletten voll gestopft  war, die man mir immer wieder neu gegeben hat!“ Die Realität war  mehr als unschön, da hatte sie einiges zu verarbeiten.

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.

-

Nachdem sie alle Konten für die sie eine Vollmacht besaß, leer geräumt hatte, fuhr sie mit einem Taxi zum Flughafen. Als einziges Gepäckstück hatte sie eine schwere Reisetasche bei sich. Sie nahm den ersten Flieger, in dem noch ein Platz frei war. So verbrachte sie einige Tage auf einer Mittelmeerinsel. Wieder überließ sie es dem Zufall, wohin das Schicksal sie wohl bringen würde….

Fragte man sie, ob sie denn keine Familie hätte, hob sie bedauernd die Schultern und schüttelte den Kopf.

Ihr neues aufregendes Leben hatte begonnen….

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 ----  bin auf die anderen Geschichten gespannt...   bitte  >>> HIER ...da gehts zu den Schreiberlingen...              

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follygirl 12.12.2009, 12.03 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL

DONNA's Schreibprojekt -November-

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Kalte Novemberluft schlug ihr entgegen, als…

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sie die schwere Haustüre aufmachte. Noch einen Rundgang wollte sie machen, einmal noch den Garten und das Umland ansehen.

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Eine blasse, schwache Sonne versuchte durch die Wolken zu dringen, der Wind wehte die welken Blätter um ihre Füße. Hinten im Garten bewegte sich die morsche Schaukel, die Äste in den alten Eichen und Buchen knarrten, ja, es war  wirklich unwiederbringlich Herbst geworden.

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Heute war Allerheiligen, einer der ruhigen Tage im Jahr. Aber ihre Tage waren ja eigentlich immer ruhig. Es gab keine Stimmen und es gab kein Lachen mehr, nur diese Stille. Es gab auch keine Freude mehr, woran hätte sie sich noch erfreuen sollen?

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Das einzige Kind tot. Schon seit vielen Jahren. Ein Verkehrsunfall. Sie hatte den Verlust nicht überwunden, war nie darüber hinweggekommen.

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Die Trauer hatte sie sprachlos gemacht. Auch mit dem Mann hatte sie in den letzten Jahren kaum noch gesprochen.

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Ein unüberwindbarer Graben hatte sich zwischen ihnen aufgetan, der von Jahr zu Jahr größer wurde. Manchmal dachte sie, wenn sie es nur geschafft hätten wieder miteinander zu reden und zu leben, dann …

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…doch für ein „dann“ war es nun auch zu spät. Der Mann war tot, begraben neben dem Kind.

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Sie umrundete das Haus, stand still und sah in die noch teilweise nebelverhangene Landschaft. Diese Weite, die ihren Augen und ihrem Geist immer so gut getan hatte,  heute sagte sie ihr nichts mehr.  

Wie lange war es her, dass sie lachend und tollend auf der Wiese mit der Tochter gespielt hatte, umsprungen vom fröhlich bellenden Hund? Oben von der Terrasse winkte der Mann und rief, das er auch gleich da sei…

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Das Lachen, das sie zu hören meinte, verklang.  Sie kam an dem Grab des Hundes vorbei. Nur ein kleiner Findling erinnerte noch daran.

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Langsamen Schrittes ging sie noch einmal die bekannten Wege, heute sah selbst ihr herrlicher  Garten leblos und tot aus. Doch das täuschte, sie wusste, es schlummerten die Blüten und das neue Leben in den Bäumen und Sträuchern, in den Zwiebeln unter der Erde.  Nach der Dunkelheit und Kälte würde es wieder neues Leben geben.

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An der Haustür angelangt, ging sie hinein, verschloß sie und trat ins Wohnzimmer. Stellte noch einmal die Musik an, das Stück das sie immer so geliebt hatte, setzte sich und trank das Glas, das sie schon vorbereitet hatte, leer.

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Ja,… es geht weiter,… nach der Dunkelheit… gibt es …. Leben….

...

 

Ihre Gedanken verloren sich.

 .....

Ich habe diese Geschichte wirklich an Allerheiligen geschrieben... und so ist sie ja nun auch geworden...

Eigentlich hatte ich eine ganz tolle Idee zu einer FantasieGeschichte...na, vielleicht beim nächsten Mal.

....

FREUE mich auf Euere Geschichten.... Petra

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Nachtrag:  >>> HIER könnt Ihr die anderen Schreiberlinge finden

follygirl 14.11.2009, 12.02 | (9/9) Kommentare (RSS) | PL

Bilder zur Geschichte, vom 17.10.09

Hier nun habe ich einige Bilder, die zu meiner heutigen Geschichte gehören:

img024.jpg      Einige der Kleintiere---

 Kaninnchen & Meerschweinchen...(es wurden auch welche aus dem Versuchslabor gebracht). Da sind sie in ihrem Sommergehege draußen.

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Max im Außengehege: er hat das nach der schlechten Haltung so sehr genoßen.

 Vorher hatte er lange in einem kleinem Vogelkäfig leben müssen. Erst bei uns bekam er Platz, viel Aufmerksamkeit, artgerechte Ernährung, frische Luft und etwas Lebensqualität.

Das soll aber nicht heißen, daß es sinnvoll ist solche exotischenTiere zu halten.img023.jpg

Leider sind die Fotos nicht so gut. Max ist in dem kleinen Körbchen, man sieht sein weißes Ohr so eben...

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.Da sieht man Laura, die große...mit Mirka... sie liebten sich sofort

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Ein Foto etwas später aufgenommen unsere Hundebande...

Da ist auch Sam dabei, den man fast tot bei uns anband/aussetzte. Er hätte nur noch wenige Stunden zu leben gehabt, so verhungert und verdurstet war er. Mit Mühe haben wir ihn wieder aufgepäppelt. Er dankte es uns solange er lebte. Sam wurde ca 16 Jahre alt.

Die beiden Hundeweiber Laura und Mirka wurden leider nicht so alt. Sie starben mir ca 12 Jahren in dem Abstand, den sie altermäßig auseinander waren.

........................

Bilder von den vielen Katzen zeige ich jetzt nicht, da habe ich ja auch schon einige Bilder eingestellt....  und da werden bestimmt noch öfter welche kommen.

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follygirl 17.10.2009, 12.05 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

DONNA's Schreibprojekt -Oktober-

Seit dem letzten Herbst hatte sich so viel verändert. Nachdenklich…

… rührte ich meinen Tee um. Der Zucker knisterte bevor er sich auflöste. Schon erstaunlich, wieviel angenehmer unser Leben geworden war.

Nachdem wir jahrelang immer wieder umziehen mussten, lebten wir jetzt im eigenen Haus. Wir fühlten uns endlich sicher und geborgen.

Vergaßen schon fast, wie übel man uns oft mitgespielt hatte, wie sehr wir in Angst gelebt hatten, denn mit so vielen Tieren waren wir immer sehr angreifbar gewesen.

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Mit Schaudern dachte ich an die immer wieder kehrenden Besuche des letzten Besitzers. „Nach dem Rechten sehen“, nannte er das. Wir mussten jedes Mal das halbe Haus neu streichen und erneuern.  Für uns ein einziges Ärgernis, teuer und arbeitsaufwendig außerdem….und die Angst im Nacken, wie lange geht das mit den vielen Tieren hier gut?

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Natürlich wusste er, daß bei uns Tiere lebten, aber wir ließen ihn in dem Glauben, sie wären dauerhaft im Stall und in der Tenne untergebracht.

Natürlich lebten die Katzen und Hunde bei uns im Haus. Alles andere wäre für mich undenkbar gewesen.  Wenn man sich schon um die Ärmsten der Armen, sprich misshandelte, chronisch Kranke und verhaltensgestörte Katzen  kümmerte, dann nur mit ganz viel Liebe und ständigem Kontakt.

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So mussten wir immer einen riesigen Aufwand betreiben, damit der Besitzer das nicht so im Detail  mitbekam. Auch über die genaue Anzahl schwiegen wir uns wohlweislich aus.

Mehrfach versuchte er uns auszufragen, wir machten dann immer so vage Angaben. In Wirklichkeit lebten sogar weit  mehr als 50 Katzen bei uns. Außerdem fünf Hunde, viele Kleintiere, im Winter auch Igel und ein Äffchen. Das war aber ganz klein, und lebte in einer Art Schrank. Dafür hatte mein Mann einen alten Kleiderschrank umgebaut, so dass Max da jetzt wohnen konnte. Ein Weißbüscheläffenchen, nur ca 300 g schwer.

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Er hatte nur eine Bezugsperson und das war mein Mann. Ich durfte ihn wohl füttern und den ganzen Tag  mit kleinen Leckereien verwöhnen, anfassen durfte ich ihn nicht. Er wurde dann ganz böse, legte die Ohren an und fletsche laut  schreiend die Zähne.

Fühlte er sich wohl zwitscherte er in ganz hohen Tönen.

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Die Besuche des Besitzers waren eine Qual für uns. (Er war ein alter, dicker Bauer, verschlagen und gerissen). Er kam dann mit seiner Frau und deren Schwester, (denen gehörte der Hof ja eigentlich, beide Frauen hatten ihr Leben lang nur gearbeitet, waren abgehärmt und mager),  alle drei hochbetagt, langsam, schwerhörig und kröckelig.

„Das ist unser Tante Minchen, 79 und noch immer Jungfrau. Wollen hoffen, das es so bleibt, toi, toi toi…“ so stellte der Knebbel sie uns vor. Ja im Münsterland, da gibt es Gestalten…

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Sie wurden gefahren von der ältestenTochter (einer eher hässlichen, unscheinbaren, dafür dicklichen Frauensperson) und damit die nicht so alleine war brachte sie ihren Ehemann mit. (Schweinchen Dick. Er sah wirklich so aus, hatte dicke schweißige Hände und war mir widerlich, wie alle diese anderen Gestalten auch). Es gab auch Heimsuchungen, da war dann auch die zweite Tochter, natürlich auch mit Mann, dabei. Die Bude war gesteckt voller Leute, man konnte sich nicht mehr drehen und ich hätte sie kalt lächelnd erschlagen können.

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Was sie nun alle genau wollten? GUCKEN!  --- Uns immer wieder zeigen, wer der Herr, bzw. wer die Herren auf dem Hof waren.

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Im Haus mussten sie bis in die letzten Räume und Winkel kriechen und der Garten wurde genauesten abgeschritten. Gefallen hat ihnen das alles nie …wir ließen im Garten sogar was wachsen, teilweise sogar über 10 Zentimeter, ein richtiger Wildwuchs, der in deutschen Gärten sonst nicht geduldet wird.

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Wir, mein Mann und ich  immer hinterher…

„Hoffentlich gehen die bald wieder“, war unser einziger Gedanke.

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Dann stockte das Gespräch, man saß doch schon so schön , wann gab es denn wohl Kaffee und Kuchen? Erwartungsvolle Blicke, auch in Richtung Küche.

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Einmal sollten anschließend  noch Gäste kommen, da hatte ich die Kaffeetafel schon eingedeckt. Zielsicher wollten sich die Horden dort niederlassen. Nein, das wäre nun doch nicht nötig gewesen… Enttäuschtes raunen, als sie begriffen, dass wir nicht sie zum Schmaus erwarteten. Dafür dehnten sie dann den Kontrollbesuch extra lang. Ach ja, da mussten sie ja auch noch mal ganz genau nachsehen…und in der Kammer waren wir ja noch gar nicht …

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Bei alle dem saß ein böse schimpfender Max in seinem Kleiderschrank und hätte sie zu gerne gebissen. Je länger das Ganze dauerte, desto böser und schriller schrie er seinen Ärger heraus. (der Glückliche… wir mussten verbissen schweigen).

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Ja, für diese Menschen waren wir Mieter wohl eine sehr seltsame Spezies. Was man da aber auch alles ansehen konnte… irgendwie merkwürdig…die vielen Tiere…Bücher, ganze Zimmer voll damit…. die ausgefallenen Interessen… man weiß ja nicht…ne, ne, ne…

Wir merkten es sehr deutlich, sie  wären froh gewesen, wenn sie uns den Hof erst gar nicht vermietet hätten. Man sah es ihnen an, wie sie überlegten, “…wie kann man DIE  nur loswerden?“

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Als wir dann aber nach 12 Jahren dieser ständig wiederkehrenden Tortour von uns aus kündigten, konnten sie es kaum glauben…. DIE kaufen jetzt einen eigenen Kotten???

Ach, und sogar mit Land, aha, das ist ja mal interessant… Wie DIE das wohl bezahlen? Die Verrückten mit ihren vielen Tieren?

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Muß ich noch erzählen, dass sofort danach unser schöner Garten, mit allem Blumen, Sträuchern und Bäumen, (es gab da auch die leckersten Süßkirschen…) platt gemacht wurde?  Alles musste dem Erbboden gleich gemacht werden. Heute nun erstreckt sich ein Millimeter kurzer Rasen um das Haus. Kein Strauch , kein unnützer Baum stört das Auge des Betrachters. Ordnung ist dort eingekehrt. Gott sei Dank!

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Wie gesagt, das alles gehört zum Glück  der Vergangenheit an… heute nun leben wir in Ruhe und Frieden gänzlich unbehelligt und genießen unser Leben. Unser großes Gelände kann verwildern, wie es die Natur so gerade möchte, eine Heimstatt für Tiere aller Art… auf dem Wege zum Paradies, so möchte ich meinen.

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Ich habe mich sehr schwer getan, das muß ich zugeben. Die erste Geschichte, war so (privat) geraten, daß sie nicht für die Öffentlichkeit taugte...  Für dieses Geschreibsel fehlte mir auch so Recht die  Eingebung...

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(Wer sich dafür interessiert, ich stelle einige Bilder zu dieser Geschichte  sofort im Anschluß ein... also, kommt gerne gucken).

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Na egal, bin schon sehr gespannt auf Euere Geschichten....      Petra

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                                                             ++++

>>> HIER gehts zu den anderen Schreiberlingen...

follygirl 17.10.2009, 12.02 | (8/7) Kommentare (RSS) | PL

DONNA's Schreibprojekt -September-

Etwas vorneweg:

Ich wollte erst gar nicht mitmachen heute...das Urteil des besten aller Ehemänner war sehr deutlich und vernichtend. Auch eine Überarbeitung konnte daran nichts ändern.

Ich stelle es trotzdem ein...jeder blamiert sich so gut er kann...

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Die einzige Möglichkeit, Klarheit in diese Angelegenheit zu bringen, sah ich darin, einen Brief zu schreiben.

Also holte ich mein schönes, schweres Büttenpapier aus dem Sekretär und den alten Kolbenfüller. Solche Briefe hatte ich stets mit dem entsprechenden Respekt geschrieben, und so wollte ich es auch bei meinem letzten halten.

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„Sieh mal Bernd, hier ist ein Brief von Elke Stroer, deiner Wahrsagerfreundin!“

„Ach, laß mal gut sein.“ Der Kommissar nahm den Briefumschlag und drehte ihn um. Ja, er war von der Wahrsagerin. Die Kollegen zogen ihn nicht zum ersten Mal deswegen auf, hatte er doch einige Male mit ihr zusammengearbeitet und mehrere Fälle mit ihrer Hilfe aufklären können. Er hatte großen Respekt vor ihr, der Madame Luna, wie sie sich auch nannte. Eine Frau, die zweifelsohne über ganz besondere Gaben verfügte.

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Ein kleiner Schüssel fiel ihm in die Hand, dazu ein Zettel: „Lieber Kommissar, Sie werden den Schlüssel noch brauchen.  Es grüßt  Madame Luna.“

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Ratlos drehte er den Schlüssel in der Hand. Was sollte das bedeuten? Er griff zum Telefon, doch er konnte Elke Stroer nicht erreichen.

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Der Dienstalltag lenkte ihn  ab, aber abends fuhr er bei ihr vorbei. Es öffnete niemand, auch die Nachbarn hatten sie schon seit zwei Tagen nicht mehr gesehen.

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Er wurde unruhig, ein unbestimmtes Gefühl der Gefahr beschlich ihn, der Schlüsseldienst öffnete die Tür .

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In dem kleinen Zimmer, dass sie für ihre Kundengespräche benutzt hatte, lag sie. Elke Stroer war tot. Das sah er sofort. Man hatte ihr den Schädel eingeschlagen.

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Der ganze Polizeiapparat lief nun an, die Spurensicherung, der Arzt und schließlich die Leichenbestatter, die die Tote in die Pathologie brachten.

Die ermittelnden Kollegen waren erstaunt, ihn hier zu finden, doch er zeigte den Schlüssel und den Brief… eine Erklärung hatte er noch nicht.

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Bevor die Wohnung versiegelt wurde, ging er noch einmal durch die Räume, wo könnte der Schlüssel passen? Er suchte und fand schließlich eine Holzschatulle, der Schlüssel öffnete sie. Heraus fielen Briefe, alle in Umschlägen aus feinstem Büttenpapier.

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Der oberste war an ihn adressiert:

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„Lieber Kommissar!

Wenn Sie diesen Brief lesen, werde ich tot sein. Ich schicke ihnen den Schlüssel, weil ich ihnen vertraue.

Sie Wissen um meine Fähigkeiten und ich weiß, das Sie mir glauben.

Dieses Mal sah ich meinen Tod. Ich kann Ihnen eine genaue Beschreibung der beiden Täter liefern, (liegt bei).  Die Polizei kann die Mörder sicher schnell dingfest machen.

Ich lege auch  eine Liste mit den Gegenständen bei, die sie bei mir stehlen werden.

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Ich sehe Ihr Gesicht direkt vor mir, aber bitte schauen Sie nicht so ungläubig. Sicher, ich hätte dieser Situation ausweichen können, mein Tod wäre also vermeidbar gewesen.

Aber das wäre keine Lösung.

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Ich vertraue Ihnen dieses Kästchen an, da werden Sie die Antworten finden.

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 Ihre Elke Stroer

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Er nahm das Kästchen mit und fing zu Hause sofort an die Briefe zu lesen.

Der älteste Brief war fast 30 Jahre alt, Elke Stroer war damals gerade mal 15 Jahre alt gewesen und hatte den Tod ihres Bruders gesehen. Anbei lag eine Todesanzeige, die die Vorhersage bestätigte.

Es folgten Briefe in unregelmäßigen Abständen, eines hatten sie gemeinsam, immer hatte sie den Tod der jeweiligen Person gesehen. Belege lagen bei, Todesanzeigen oder von ihr angefügte Notizen, die den Tod bestätigten.

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Es war schon ein sehr merkwürdiges Gefühl, das zu lesen und  der Kommissar versuchte sich vorzustellen, welche Belastung das für diese Frau gewesen sein musste.

Aus Gesprächen mit ihr war ihm bekannt, dass sie niemals solche Nachrichten weitergegeben hatte. Das war für sie ein Tabuthema gewesen.

.

Es folgten weitere Beispiele und dann hielt er einen dickeren Umschlag in der Hand, und ein Bild fiel heraus. Das Bild ihres verstorbenen Mannes. Dazu waren außerdem mehrere Seiten von ihr geschrieben worden.

.

Sie beschrieb, wie sie den Tod ihres Mannes durch einen Autounfall vorhersah. Sie hatte diesen verhindern können. Dann sah sie seinen Tod bei der Arbeitsstelle, auch den hatte sie verhindern können. Ihrem Mann hatte sie nichts von der drohenden Todesgefahr gesagt, so wie sie es nie einem Menschen gesagt hatte.

Sie schrieb, daß sie die Warnung erhalten habe, den Tod nicht mehr zu verhindern, er wäre unausweichlich.

 Das wollte und konnte sie nicht akzeptieren, ihr Mann, ihr Seelenpartner, ihre große Liebe….Sie beschrieb, ihre Versuche seine Zukunft anders zu deuten und in eine sichere Richtung zu lenken,  konnte aber immer nur den Tod für ihn sehen.

Schließlich resignierte sie  und ließ dem Schicksal seinen Lauf. Der geliebte Mann verstarb. Allerdings bekam er Krebs und sein Tod war ein sehr schwerer.

Eine Welt brach für sie zusammen, nicht nur der Verlust, sondern auch die Erkenntnis, ihr Mann hätte einen leichteren, schnellen Tod erleiden können, wenn sie das nicht mehrfach verhindert hätte.

Sie schrieb von den großen Vorwürfen, die sie sich machte und das sie sich ihre Einmischung nicht verzeihen konnte.

Dieser Brief war nun schon fast 8 Jahre alt.

.

Erschüttert legte er die Bögen wieder zusammen und schob sie in den Umschlag. Er trank  einen großen Schluck von seinen Rotwein und zündete sich eine neue Zigarette an.

.

.

Es folgten noch einige Brief, der Inhalt war immer der Gleiche. Und dann kam noch ein Brief, der an ihn persönlich adressiert war.

.

„Lieber Bernd!

Nachdem Sie nun alles gelesen haben, werden Sie sicherlich verstehen, warum ich meiner Todesahnung nicht versucht habe zu entkommen.

Ich werde meinen geliebten Mann wieder sehen, das ist mir ein Trost.

Es war sehr schwer für mich all die langen Jahre immer wieder den Tod vorherzusehen und nichts dagegen tun zu können. Deshalb habe ich alles aufgeschrieben.

Ich möchte Sie bitten, diese Briefe an meine gute Freundin und Kollegin Renate Köhler (Ihnen vielleicht auch aus dem Astro TV bekannt ) weiterzugeben

.

Noch eines möchte ich Ihnen sagen, für Sie sehe ich ein wirklich langes, gesundes und gutes Leben.

                                                 

 Ihre Elke Stroer

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Etwa zwei Jahre nach dem gewaltsamen Tod von Madame Luna (der dank ihrer Hinweise lückenlos aufgeklärt werden konnte) erschien ein Buch mit dem Titel: „Madame Luna, eine Frau sieht den Tod!“ Es wurde ein Besteller und die Erlöse kamen ihrem Wunsch gemäß  wohltätigen Zwecken zugute.

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                                                                                           @ Petra Lemié

 

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.Ich habs zumindest versucht....

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Versuch, der zweite…

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Die einzige Möglichkeit, Klarheit in diese Angelegenheit zu bringen, sah ich darin, einen Brief zu schreiben.

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Ein  guter Gedanke, doch ich scheiterte an der Durchführung. Keine Ahnung, wo ich in diesem Chaos Briefpapier und Stifte finden könnte. In dem Zimmer, das mal irgendwann ein Wohnzimmer werden sollte, türmten sich Kisten und Kartons.

.

Nachdem ich mehrere von diesen Umzugsdingern geöffnet hatte, gab ich meine Suche auf.

Vielleicht könnte ich  einfach anrufen? Aber nein, in diesem Fall wäre es wohl wirklich besser einen Brief zu schreiben.

.

Ich verschob mein Vorhaben auf  morgen. Ja morgen, das wäre gut, morgen oder vielleicht übermorgen, da würden sich auch die Schreibutensilien wieder eingefunden haben…

.

Das Telefon schellte.

.

Danach hatte sich die Sache mit dem Brief schreiben erledigt.

Im persönlichen Gespräch  konnten wir den Sachverhalt aufklären. Die verhärteten Fronten bröckelten, und auf einmal fanden wir einen Kompromiss.

.

 

Wie kam  es , dass die Sonne plötzlich so hell schien? Und die Vögel zwitscherten auch ganz besonders melodisch.

Überhaupt , HEUTE war ein toller Tag! Der beste Tag seit langem!

.

                                                                                     @ Petra Lemié

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Kommentar vom besten aller Ehmänner:

 "Das Dings ist so kurz, da kannste wenigstens keinen LANGWEILEN."

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NEIN, ich will KEIN Mitleid... (Ich kann definitiv besser lesen ...als selber schreibseln...)

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Ich wünsche Euch trozdem einen interessanten (Lese-) Tag.... Petra

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>>> HIER  gehts zu den anderen Schreibkünstlern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

follygirl 18.09.2009, 12.02 | (8/7) Kommentare (RSS) | PL

DONNA's Schreibprojekt

GESCHICHTE  eins

.................................

 .

Missmutig räumte sie die Geschirrspülmaschine aus. Ob aus diesem verkorksten Wochenende noch etwas herauszuholen war…,“

.

…..sie hielt inne. Warum dachte sie, dass das Wochenende verkorkst sei? Na gut, die Pläne, die solange geschmiedet worden waren, hatten sich leider in Luft aufgelöst.

.

„Ich muß doch dankbar sein, mir geht gut und ich bin gesund“, dachte sie. „Nicht so wie Evi, deren Mann mit einem Infakt in der Klinik lag. Oder wie Dagmar, die immer noch mit ihrem Krebs kämpft.“

.

Der letzte Teller war nun in den Schrank geräumt, die Töpfe per Hand gespült. Ordentlich hing sie das Handtuch über den Haken. Eben die Griffe, die sie schon hunderte, wenn nicht tausende Male gemacht hatte.

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„DAS eben ist es, es ist langweilig, mein Leben. Ja, mir geht es gut, ich bin gesund, und ich hab mein Auskommen, aber es ist langweilig!“ Sie hatte laut gesprochen, und war nun vor der eigenen Stimme erschrocken.

Seitdem sie alleine lebte, und das waren jetzt schon fast 5 Monate, war jeder Tag nur ein neuer Tag in Langeweile und Routine gewesen. Es fehlte das belebendes Element. Ja, es fehlte der andere Mensch in ihrem Leben.

.

 All die Jahre war sie immer nur ein Teil von einem Paar gewesen, eben ein Teil von einem Ganzen. Nicht länger konnte sie sich so fühlen, zu schwer war sie enttäuscht worden, zu tief hatte er sie gekränkt.

Doch der Gedanke, die nächsten langen Jahre immer nur allein zu sein… nein der Gedanke war ihr nicht angenehm.

.

Später saß sie im Wohnzimmer, der Fernseher lief, eine Kanne Tee vor sich.

Alleine schmeckte selbst der Tee nicht so gut wie früher. „Ich verbringe meine leeren Tage mit sinnlosen Beschäftigungen.“ Gestand sie sich ein.

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Das Telefon klingelte. Es war ihre Freundin Dagmar, die berichtete, der Mann von Evi sei vor zwei Stunden verstorben, und das sie jetzt sofort zu ihr fahren müssten.

So kam es, dass die drei Freundinnen sich doch noch sahen an diesem Wochenende. So hatten sie sich ihr lang geplantes Treffen nicht vorgestellt.

.

Eigentlich wollten sie das Bestehen ihrer 40 jährigen Freundschaft feiern. Nun hatte der Tod dieses Vorhaben überschattet.

Aber ihre Freundschaft bestand schon so lange, da war es ganz selbstverständlich füreinander da zu sein. Immer wieder hatten sie sich in schwierigen Lebenslagen beigestanden. Jede wusste, auf die beiden alten Freundinnen konnte sie sich blind verlassen.

.

Als sie spät in der Nacht wieder nach Hause kam, allein, erschöpft, ausgelaugt und sehr traurig, hatte sie nur einen Gedanken, „Mein Mann lebt, ich will keine Zeit mehr verschwenden!“

.

Sie wählte seine Nummer, verschlafen meldete er sich.

„Komm nach Hause. Ich brauche Dich!“ sagte sie „Es ist vergeben und ich werde versuchen es zu vergessen. Laß uns nicht noch mehr kostbare Lebenszeit verschwenden.“

Sie hörte seine freudig überraschte Antwort. „Ja, ich komme, in etwa zwei  Stunden kann ich bei Dir sein.“

.

Lächelnd legte sie auf. Lächelnd und voller Vorfreude saß sie später auf der Couch und trank einen Tee.

Ihre Gedanken kehrten wieder zu Evi und ihrem verstorbenen Mann zurück und sie war auf einmal unendlich dankbar, dass sie noch eine Chance hatte.

.

Als sie endlich seinen Wagen vorfahren hörte, sprang sie auf, lief ihm entgegen und umarmte ihn.

„Laß uns neu anfangen! Laß uns einfach leben! Laß uns glücklich sein“ und jedes Mal nickte er bekräftigend mit dem Kopf und nahm sie fest in die Arme.

  

 @ Petra Lemié

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Geschichte   zwei

............................

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 Missmutig räumte sie die Geschirrspülmaschine aus. Ob aus diesem verkorksten Wochenende noch etwas herauszuholen war…,“

 .

 

 

Ja, es stimmte, ein weiteres unerfreuliches Wochenende stand ihr bevor. Es würde wieder Streit und Vorwürfe und sehr viel unerfreuliches Gerede geben.

Wie lange war das her, dass sie sich geliebt hatten? Der 30. Hochzeitstag stand an und auch das würde kein Grund zur Freude werden.

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Die letzten Handgriffe waren getan und die Küche war wieder aufgeräumt und sauber. Fast schon zu aufgeräumt, aber sie wollte ihm keinen Anlaß zum Streiten geben.

Sie setzte sich mit einer kalten Tasse Kaffee an den kahlen Küchentisch. Blumen gab es leider keine, er mochte sie nicht um sich haben. Geschenkt hatte er ihr noch nie einen Strauß Blumen, auch wenn es sie sich das manchmal gewünscht hätte.

.

Ja, es würde wieder ein sehr, sehr unerfreuliches Wochenende werden. Genauso unerfreulich wie jeder Tag in den letzten Jahren, nur mit dem Unterschied, das er dann die ganzen Tage da sein würde.

 Wenn sie doch nur raus könnte aus diesem Gefängnis, das ihr liebloser, tyrannischer Mann um sie errichtet hatte und das sich Ehe nannte. Sie saß tief in Gedanken da und hatte überhört, dass er schon zurück war.

.

Kein Gruß, kein Wort, er setzte sich ins Wohnzimmer vor den Fernseher. Da sie wusste, dass er etwas trinken wollte, brachte sie ihm sein Bier.

Nur ein Grunzen war der Dank. Keinen Blick hatte er für sie.

.

Sie ging nach oben, dort wartete noch die Bügelwäsche auf sie. Eine Beschäftigung, die sie ganz gerne verrichtete. Es roch immer so schön beim Bügeln, so wie zu Hause, als sie noch ein Kind war. In diesen Momenten fühlte sie sich wohl. Eigentlich war sie in diesem Haus, in dem sie doch immerhin schon über 20 Jahre wohnten, nie heimisch geworden. Nie hatte sie es als ihr Heim angesehen, nur als den Ort, an dem sie lebte. Nicht gerne, aber sie war nicht gefragt worden.

.

Er rief von unten, das Bier sei alle. Sie bot sich an neues zu kaufen. Auch dafür nur ein unfreundliches Grunzen, es war für ihn ganz selbstverständlich, -- Einkaufen war Frauensache.

So wie alle Hausarbeiten ihre Sache waren, immer schon.

Wie gerne würde sie auch alle diese Arbeiten tun, wenn sie dafür mal ein nettes liebes Wort hören würde.

.

Aber er sprach seit vielen Jahren kaum noch mit ihr. Nur kurze Befehle, wenn er etwas haben wollte. Schon oft hatte sie sich gefragt, wie sie an so einen Mann geraten konnte?

.

Sie fuhr über die belebte Hauptstraße, war erstaunt, wie viele Autos noch unterwegs waren. Es fing an zu regnen und die Sicht wurde schlagartig schlechter. Das Fahren bei diesem Wetter haßte sie. Sie bekam dann Angst, denn ihre Augen waren durch den grauen Star nicht mehr sehr gut.

.

.

Sie wachte auf.

.

Wo war sie?

.

Ungewohnte Gerüche und Geräusche drangen auf sie ein.

Der Kopf tat ihr sehr weh, sie wollte sich aufsetzen, doch das ging nicht.

Angst kroch in ihr hoch! Was war geschehen? Wo war sie? Warum konnte sie sich nicht erinnern…???

.

„Hallo“, war das ihre Stimme, so klein und zitterig? „Hallo“ schon etwas lauter.

„Ach, da sind Sie ja wieder. Bleiben Sie bitte ganz ruhig liegen“! eine freundliche Frauenstimme. „Sie hatten einen Unfall, wir sind hier im Städtischen Krankenhaus. Bitte bleiben Sie ruhig, Sie haben einige Brüche. Das ist der Grund, warum Sie sich nicht aufsetzten können.“

.

Sie dämmerte wieder ein. Wie durch einen Nebel hörte sie noch andere Stimmen, dann war sie wieder eingeschlafen.

Als sie das nächste Mal erwachte, fühlte sie sich schon kräftiger. „Wie geht es Ihnen denn heute?“ wurde sie gefragt.

„Bitte, was ist denn nur geschehen, ich kann mich nicht erinnern, “ wollte sie wissen.

.

„Sie hatten einen sehr schweren Unfall. Sie haben noch Glück gehabt, denn wie man uns mitteilte, hat ein LKW ihren Wagen überrollt. Der Fahrer hat wohl einen Herzinfakt erlitten und die Kontrolle verloren. Die Feuerwehr mußte Sie aus ihrem Auto schneiden und sie sagten, es wäre ein Wunder, das Sie das überlebt haben.“

„Mein Mann…?“ „Nein, hier war bisher niemand. Wir haben uns schon gewundert.“

„Mein Mann war nicht hier? Hat man ihn denn nicht angerufen? Wie lange bin ich denn schon hier?“

Die Schwester schüttelte bedauernd den Kopf. „Nein, es hat Sie bisher niemand besucht oder nach Ihnen gefragt. Sie sind jetzt schon fast drei Wochen hier. Wir haben sie wegen der Schwere Ihrer Verletzungen in ein künstliches Koma gelegt.“

„Drei Wochen! Bitte rufen Sie doch meinen Mann an, das kann doch nicht sein….“

.

Erschöpft sank sie ins Kissen zurück.

.

„Warten Sie einen Moment, ich werde sofort versuchen Ihren Mann zu erreichen. Ruhen Sie sich in der Zwischenzeit etwas aus.“ Die Schwester verschwand.

.

„Frau Schmitz! Bitte wachen Sie auf.“ Eine Stimme drang in ihr Bewusstsein. „Bitte wachen Sie auf!“

Mühsam kämpfte sie sich aus dem Traum…..

„Ja, ja.. ich bin ja wach.“ murmelte sie.

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Es standen mehrere Personen um ihr Bett. „Was ist geschehen? Wo ist denn nur mein Mann?“

„Genau darum geht es, ich muß Ihnen leider mitteilen, das Ihrem Mann etwas passiert ist. Wir haben versucht ihn anzurufen und uns dann an die Polizei gewandt. – Man hat Ihren Mann unten an der Kellertreppe gefunden . Wie es aussieht ist er schwer gestürzt. Ich möchte Sie bitten sich nicht aufzuregen, aber ich muß Ihnen sagen, dass Ihr Mann tot ist. Wie es aussieht hat er sich das Genick bei dem Sturz gebrochen.“

.

.

„FREI … bin ich FREI????“ der Gedanke schoß ihr durch den Kopf…

.

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Es gab viele Fragen, Formalitäten und Untersuchungen. Es dauerte auch noch lange, bis sie das Krankenhaus verlassen konnte. All das ertrug sie in der Gewissheit, dass sie jetzt endlich FREI sein würde.

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Nein, ein schlechtes Gewissen hatte sie nicht. Sie hatte keinen Anteil an seinem Tod. Aber nun würde sie endlich auch leben können.

.

Manchmal dachte sie noch an den Mann, der so viele Jahre ihr Leben vergiftet hatte, nicht mit Hass, nein eher mit einer großen Wehmut über so viele vergeudete Lebensjahre.

 @ Petra Lemié

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PS:  Ich bitte die (geneigten) Leser um Pardon, konnte mich nicht entscheiden...

Freue mich sehr auf alle anderen Geschichten.

Wie immer geht mein Dank an DONNA, die sich jetzt die Mühe macht uns alle zu verlinken...

                                                            Liebe Grüße, Petra

.

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...und HIER gehts zu den anderen Geschichten...

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follygirl 21.08.2009, 11.35 | (9/9) Kommentare (RSS) | PL

DONNA's Schreibprojekt

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„Er konnte sich nicht erinnern, wann er das letzte Mal… Nein, wirklich nicht, sein Gedächtnis ließ ihn jämmerlich im Stich…..“

 

 

 >>>> (Schreibprojekt bei „Donna“ am 24.7.09 einstellen) <<<<<

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Es ist Mittwoch der 22. Juli 2009, ich schrecke aus dem Schlaf. Es ist kurz vor halb fünf…

„ICH habe doch Urlaub!!!“ ist mein erster Gedanke. „Warum schlafe ich jetzt nicht?“

.

Da fiel es mir siedendheiß ein, ich hatte mich für das Schreibprojekt angemeldet!!! War ich eigentlich verrückt? Was hab ich schon über irgendeinen MANN zu schreiben????  Über eine FRAU, ja, da hätte ich mir schon irgendwas einfallen lassen können….

Aber MÄNNER??? Was weiß ich denn, was die so denken…DENKEN die eigentlich überhaupt, oder eher selten bis gar nicht… woher soll ich denn das wissen, was die so vergessen ???

….

Meine Gedanken schweifen ab… Gestern hatte ich bis spät in die Nacht mein Bastelchaos entwirrt. Geräumt, gesichtet, umgeschichtet…geschuftet eben.

Ich hatte zwei große Schränke bekommen, die nur für Bastelsachen sein sollten… und natürlich auch für meine Nähsachen…und wenns geht auch noch für das ganze Malzubehör. Ach, nicht zu vergessen meine vielen Schachteln voller Perlen…

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Tja, das war ein netter Gedanke, der nur leider mit der Realität so gar nichts zu tun hatte. Ich habe alleine soviel Material für mein Scrapbooking, damit könnte eine mittlere Kleinstadt die nächsten Jahren basteln…

.

Kaum standen die neuen Schränke fing ich an…Stempel, Stempelkissen und Embosssingzeugs--- ein Drittel des ersten Schrankes….VOLL, passte mal soeben alles rein.

Das andere Drittel---nur die großen Papiere, besser gesagt die großen Ordner mit den Papieren….Meine gesammelten schönen Papiere…fast so was wie ein Heiligtum… (etwas ganz besonderes, da es sie hier nicht gibt, über Jahre gesammelt)).

 Die Mitte---viele, sehr viele Scheren , Stifte…., viele Stanzer, themensortierte Papiere und andere Papiergeschichten….Sticker und noch mehr Sticker,( OH hab ich aber viele Sticker!) ganz verschiedene (viele)Alphabete …und VIEL Diverses? Viele Lineale, die mit den verschiedenen Abrißkanten…

.

Der eine Schrank ist bis zum Anschlag VOLL !!!! Hilfe !!!!

.

Damit man es sich besser Vorstellen kann:  >> ich hatte auf dem sehr großen Tisch mit Regalaufbauten gearbeitet…die Mengen und Massen schön sortiert und wohlgeordnet…<<  Aber der Tisch war natürlich so nie zu benutzen, außer dem kleinen freien Eckchen zum Basteln…(gerade groß genug für ein großes Album und etwas Platz zum Schneiden).

.

Böse Menschen sagen…das ich ein MESSIE wäre…. Na, das kann ja nun nicht sein, man kann überall noch reingehen und sogar überall noch durchgehen… ALLES ist gut sortiert und geordnet…

 Nein, ich habe eben gerne VIEL, und will mich nicht behelfen wenn ich etwas mache… Ich habe eben gerne eine Auswahl.  Man könnte sagen, ich bin ein Mensch, der gerne aus dem Vollen schöpft, --- eben großzügig im Handeln und Denken…(?)

.

Noch nicht erwähnt hatte ich, daß da schon zwei große  Apotherschränke mit vielen Schubladen (übereinander) stehen,--- ganz  vollgeräumt.

Alles was ich für Windowcolor brauche, verschiedene Farben, (Antikefarben…Gold, Bronze, usw.…), Reserve Pinsel, Lacke, Diverses… alles zum Vergolden… und natürlich meine Mohairstoffe. Dazu verschiedene Spitzenstöffchen, Filz… Gesammeltes…und diverse Basteleien…

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Die Mohairstoffe, zum Bärennähen, stellen einen nicht geringen Wert dar. Immer wieder liebevoll angesehen und ausgelüftet und mit Lavendel geschützt. Die konnte ich erst mal ausräumen und in große dichte Plastikcontainer geben. Da sind sie erst mal geschützt und vor Motten sicher.

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Oh, das ist ja toll, sooo viele freie Schubladen! Kaum gedacht schon waren auch die VOLL. Es fand sich dies und das… und noch immer war genug auf dem Tisch.  So langsam wurde mir etwas bang…wohin mit all den Schätzen??? HILFE !!!

.

Den zweiten neuen Schrank in Angriff genommen. Heißluftfön, verschiedene Schneidegeräte,  andere sperrige Gerätschaften…und schon wieder zwei Fächer VOLL. Die großen Fotoalben, die noch in Reserve sind… Papierrollen …dies und das--- alle Fächer links sind VOLL !!!

.

 In den unteren  (großen ) rechten Teil….Spitzen, Bänder und Bordüren… Brads, Tags  und andere Dinge die man alle durchs Papier schießen kann… natürlich alles in schönen Schachteln (bin eben ein ordentlicher Mensch).

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Gut, das ist nun auch VOLL !!!

.

Ich räumte hin und her… musste neu stapeln und anders stellen… irgendwann war fast alles verstaut… Die Regale konnten schon von Tisch, übrig blieb so ein undefinierbarer Rest….. große Kartons mit Bildchen…und Pappstücken und …. (OH, Ich hab ja noch so viele Posiebilder, fast schon vergessen…)… eben so alles was man sammeln kann, wenn man bastelt.

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Tapfer sortierte ich bis auf den letzten Rest…ordnete neu und schmiß sogar einiges weg. ( also, DAS macht doch kein Messie, oder?).

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Übrig blieb eine LEERE Tischplatte!!! Die hatte ich schon seit einigen Jahren nicht mehr gesehen… Ich gebe es zu, es stehen jetzt noch am Rande des Geschehens so einige Kisten und die werde ich auch noch sichten…aber ich hab gestern wirklich viel geschafft.

 Wohin mit den vielen Bilderrahmen und die vielen… nein, ich hab JETZT genug …. mein Kopf brummt...und ich verliere wirklich so langsam den Überblick....

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Was mach ich nun mit den anderen Stoffen??? Dem Nähgarn und Nähzubehör??? Und die Nähmaschine, wo soll die stehen???  Am Besten ich hol mir noch so einen großen Container.

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Die vielen unterschiedlichen Farben, Pinsel, Wassergläser und Paletten und Leinwände???  WOHIN ??? ICH weiß es doch auch nicht…

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Vielleicht sollte man den Dachboden langfristig ausbauen… DAS ist überhaupt die Idee…so viel FREIE FLÄCHE….vollständig ungenutzt!

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Eine bange Frage hab ich …werde ich je alles wieder finden??? Oder ist nun ganz viel tolles Bastelzeugs dem Aufräumwahnsinn  zum Opfer gefallen? Werde ich mich auch an alle meine Schätze erinnern und wo ich sie hingeräumt habe???

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Den ganzen Perlenkram,hab ich oben auf die Apotherschränke verfrachtet, da hab ich alles schön zusammen… da hab ich alles im Blick…

Keine Angst, (fast) alles ist ja wohlgeordnet, in Kartons, Kästchen und Kistchen, und die sind beschriftet….sagt selber DAS macht doch kein Messie???

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Es tut mit sehr leid, aber an dem Schreibprojekt kann ich leider nicht teilnehmen…ich habe einfach KEINE Ideen dazu und KEINE  Zeit mir über irgendwelche Männer Gedanken zu machen.  

                                                                                 @ Petra Lem

…………………………………………………………………………………………….

Ich bin nun zwar NICHT beim Thema geblieben…stell mein Geschreibsel aber trotzdem heute ein.

Bin schon sehr gespannt auf die anderen Geschichten und freue mich sehr darauf sie alle zu lesen.

DANKE für diese schöne Idee/Aktion…                      Petra

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follygirl 24.07.2009, 09.03 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL

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