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Ausgewählter Beitrag
Unsere beiden Alten
Unsere beiden alten Hunde...
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Sie sind wirklich alt geworden, der KLEINE Hund und auch der GROSSE. Erst kamen die Zeichen nur langsam, aber inzwischen ist besonders Ronja ein sehr altes Mädchen. Sie kann nichts mehr hören, (wir haben es mehrfach getestet), mit dem Sehen gehts auch kaum noch.
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Wenn wir mit ihr rausgehen, müssen wir darauf achten, daß sie uns sieht, denn rufen oder pfeifen geht ja nicht mehr. So stehe ich dann da und winke mit dem ganzen Arm. Irgendwie sieht sie dann wohl diese große Bewegung und kommt auch freudestrahlend an.
Ansonsten liegt sie sehr viel und schläft, eigentlich fast den ganzen Tag. Ihr Höhepunkt des Tages ist, wenn der beste aller Ehemänner nach Hause kommt. Ihn liebt sie heiß und innig, der wird wie immer stürmisch begrüßt.
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Bei Lutz ist es noch nicht ganz so deutlich, ein großer Hund ist ja meistens eher alt und hat auch oft nicht so viele Lebensjahre vor sich.
Draußen ist der alte Junge noch sehr munter und hat keine Schwierigkeiten sich zu orientieren, aber auch er schläft mehr als früher.
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Seit einiger Zeit liegt er jetzt auch auf den Couchen, etwas das eigentlich nicht erlaubt ist. Er kommt dann an und schwupps, schon ist er oben, mit dem Blick, "Was guckst du so? Ich habe schon immer da gelegen!"
-- Das "Verbot " stammt noch aus den hundereichen Jahren. Damals hatten wir vor allem sehr große Hunde, die hätten gar nicht alle Platz gehabt. So bekamen sie ihr eigenes Sofa und hatten dort ihr Reich.
Nun leben sie leider schon lange nicht mehr, aber alte Gewohnheiten werden nur langsam geändert. Lutz ist nun gerade dabei...
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Wir haben ja das große Glück auf dem Land zu wohnen, mit wirklich viel Platz drumherum. So brauche ich nur die Türe aufmachen und die Beiden gehen raus. Sie können da ganz ungestört in aller Ruhe alles ansehen und abschnüffeln... zur Straße gehen sie nicht. Ist außerdem eine dicke Wildhecke davor.
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Wenn wir aber mal "richtig" spazierengehen, ist die Freude groß, ab ins Auto, ein kurzes Stückchen gefahern und sie können auch da wieder fast ohne Leine gehen.
Unsere Hunde habe immer gesonders gut gehorcht, nicht, das wir sie gedrillt hätten, sie müssen lediglich KOMM und SITZ lernen... alles andere brauchen wir nicht. Trotzdem waren sie immer besonders vorbildlich, und oft wurde gefragt, wie wir das gemacht hätten.
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Früher ging der beste aller Ehemänner mit den Fünfen, und alle ohne Leine ganz brav dicht bei ihm. Kein Hund hat bei uns gewildert, oder es auch nur versucht... Besonders die ganz großen Hundeweiber hätten das nie gemacht, sie waren so richtige "Hundekamele"...
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Ja, manchmal haben wir jetzt doch schon den Gedanken, wie wird es später sein? Vielleicht ganz ohne Hunde? Eigentlich nicht denkbar, allerdings werden wir nicht jünger, doch einmal könnten wir noch Hunde nehmen...
Doch ich hoffe, daß wir noch Zeit miteinander haben werden...
Ein Leben ohne Tiere ist für mich nicht denkbar...
...................................................................... Petra ........
follygirl 15.02.2010, 12.24
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Kommentare zu diesem Beitrag
Für uns ist ein Leben ohne Tiere auch undenkbar, Petra. Wir hatten zwar immer nur Katzen und Hunde, jedoch sind die auch immer sehr alt geworden. Euren Lutz finde ich einfach zum Knuddeln. Ich denke, ich könte solchen Augen auch das Sofa nicht verbieten. Wenn Du magst, kannst Du hier mal schauen:
Hier klicken
vom 16.02.2010, 18.14
Oh, das ist aber eine sehr schöne Seite die Du da gestaltet hast. Hat mir wirklich gut gefallen.
Ja, ohne Tiere...das ist irgendwie kein Leben für mich.
Liebe Grüße, Petra
Für mich wäre ein Leben ohne ein Tier auch nicht denkbar. Ich bin immer von mind. einem Tier begleitet worden.
Die beste Erziehung für ein Tier ist viel Liebe, dann braucht man auch keinen Drill.
Tiere spüren es meist wer es gut mit ihnen meint.
Lieben Gruß von Martina
vom 15.02.2010, 14.35
Ja, da hast Du recht... Für mich ist es immer noch sehr ungewohnt, mit nur so wenigen Tiren zu leben... aber ganz ohne... nein, das geht nicht.
Liebe Grüße, Petra
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Liebe Petra,
die Beiden sind ja soo süß auf den Fotos. Ich kann mir ein Leben ohne Tiere, insbesondere meinen zwei Hunden, auch nicht mehr vorstellen. Oft höre ich, ich könnte das nicht, immer ist man abhänging, man kann nirgends hin, das ist ja wie mit Kindern... Mich stört es nicht, ich trage gerne die Verantwortung denn die Liebe die man dafür bekommt ist grenzenlos!
Ich fürchte allerdings den Tag, an dem wir uns verabschieden müssen...
vom 17.02.2010, 08.42
Ja, der Abschied fällt immer sehr schwer... leider haben wir das schon so oft erleben müssen...
Man bekommt aber auch sehr viel von den Tieren...
Liebe Grüße, Petra